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Die Stellenanzeige ist das Herzstück jeden Recruitings. Sie führt dazu, dass die Bewerbungspostfächer überlaufen - oder sich nur wenige Kandidat*innen melden. Dabei gibt es leider kein absolutes Geheimrezept für die "perfekte Stellenanzeige". Gut ist, was den (für Sie passenden) Kandidat*innen gefällt.
Der neueste Trend in Sachen Stellenanzeigen sind Gehaltsangaben. Recruiting auf Augenhöhe verlangt auch Transparenz von Seiten des Unternehmens. Klar, Gehalt ist nicht alles. Auch darüber hinaus gibt es (nicht nur geldwerte) Benefits, die Sie unbedingt kommunizieren sollten.
Das Aufpeppen einer Stellenanzeige ist eine Sache. Aber was sollte man grundlegend beherzigen, wenn man eine Stellenanzeige erstellt? Wir haben drei Tipps für bessere Jobanzeigen für Sie zusammengestellt:

1. Tipp: Der Jobtitel bestimmt die Suche

Es scheint ein “alter Hut”, dennoch ist der Titel der Stellenanzeige ein wichtiger Indikator für Ihre Bewerber*innen. Können sich diese nichts unter dem Titel vorstellen (weil z. B. zu firmenspezifische Abkürzungen verwendet werden oder man eine Stelle aus einem anderen Land nach Deutschland “kopiert” hat), leidet darunter die Performance der Anzeige.

Vergleichen Sie daher unbedingt neue Jobtitel mit bereits vorhandenen Suchanzeigen und seien sie auch etwas variabel! Wenn sie nicht ganz sicher sind, mit welchem Titel Sie wirklich die richtigen Kandidat*innen erreichen können, dann machen Sie doch einfach ein A/B-Testing. Schreiben Sie die selbe Anzeige mit verschiedenen Titeln aus und schauen Sie, was besser funktioniert.

2. Tipp: Die Tonalität der Anzeige bestimmt den Pool an Bewerber*innen

Es gibt eine Menge Studien dazu, wie eine gendergerechte Sprache dabei hilft, als Arbeitgeber den Frauenanteil (besonders bei MINT-Berufen) zu erhöhen. Dabei ist das Gender-Sternchen allein nicht der springende Punkt. Sie setzen mit der Sprache Ihrer Stellenanzeigen generell den Ton in Sachen Unternehmenskultur. Etwas mehr textlichen Aufwand als Stakkato-Sätze im Befehlston aneinander zu reihen, ist daher dringend erforderlich.

Eine Stellenausschreibung mit so vielen Infos wie möglich, aber dennoch so knapp wie es geht zu gestalten, das ist keine triviale Aufgabe. Oft bleibt HR- und Recruiting-Verantwortlichen allerdings nicht genug Zeit, um die Anzeigen ordentlich zu überarbeiten. Dabei ist es gerade an diesen Stellen notwendig, in Feinabstimmungen zu gehen und die verwendete Sprache zu überprüfen. Planen Sie also unbedingt etwas mehr Zeit ein.


3. Tipp: Checken Sie Ihre Bewerbungswege - inkl. Weiterleitungen

Es ist die Nummer 1 unter den Bewerbungskillern: Das Bewerbungsformular. Nicht nur komplizierte, zu lange oder nicht mobil optimierten Bewerbungsmasken sind ein Problem. Auch dann, wenn Sie extern Stellenanzeigen posten, kann es zu Problemen kommen, die letztendlich verhindern, dass die Bewerbungen bei Ihnen wirklich ankommen. Weiterleitungen, die im Nichts verschwinden oder falschen Stellenanzeigen zugeordnet wurden, eigene Formulare der Jobboardbetreiber, die Bewerber*innen erstmal zur Anmeldung zwingen oder falsche Mailadressen, die bereits gesendete Bewerbungen im Nichts verschwinden lassen. Diese Probleme tauchen häufiger auf als sie denken. Über 80% des Traffic sind davon betroffen. Also: Achten Sie auch bei Ihrer tollen Stellenanzeige

 

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