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    Den perfekten Mitarbeiter oder die perfekte Mitarbeiterin zu finden, das wollen alle Unternehmen. Doch das Recruiting ist nur der erste Streich. 

    Ein umfassender und detailverliebter Onboarding-Prozess entscheidet nicht nur darüber, ob man als Unternehmen den neuen Arbeitnehmer oder die neue Arbeitnehmerin für sich gewinnen kann, sondern sorgt auch für eine hohe Bindung an die Arbeitgebermarke. Im Folgenden haben wir fünf Tipps für ein gelungenes Onboarding zusammengestellt.

    1. Tipp: Den Bewerbungsprozess als Ausgangspunkt für das Onboarding nutzen

    Streng genommen beginnt das Onboarding sogar bereits mit dem Bewerbungsprozess. Etwa 66% der Bewerber und Bewerberinnen machen die Innovationsfähigkeit des Unternehmens bereits am Bewerbungsprozess fest (Jobufo Studie Jobwechsel 2019). Umständliche Bewerbungsverfahren, zu wenige Informationen über das Unternehmen auf der Karriereseite, fehlende Rückmeldung - das alles schreckt qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen ab.

    Element 2@2xUnternehmen sollten sich daher in die Perspektive ihrer Bewerber und Bewerberinnen versetzen und den Bewerbungsprozess auf Auffindbarkeit, Schnelligkeit und Einfachheit prüfen. Der Jobufo-Bewerbungsassistent kann beispielsweise ganz einfach über einen Button von der Stellenanzeige oder Karriereseite aus gestartet werden. So geht dem Unternehmen kein Bewerber und keine Bewerberin aufgrund komplizierter Bewerbungsverfahren verloren.

    2. Tipp: Das Bewerbungsgespräch als Visitenkarte des Unternehmens verstehen

    Das erste Date ist nicht nur in romantischen Beziehungen entscheidend, auch beim beruflichen Kennenlernen ist das Vorstellungsgespräch vor Ort der wichtigste Part. Dabei sollte besonderes Augenmerk auf eine angenehme Atmosphäre während des Gesprächs gelegt werden und darauf, dem Bewerber oder der Bewerberin möglichst genau zu vermitteln, was ihn bzw. sie in der Position erwartet.

    Nicht nur HR muss für das Vorstellungsgespräch gut gebrieft sein, sondern auch der Fachbereich. Dieser sitzt klar mit im Boot und sollte sich in der Lage sehen, das Gespräch im fachlichen Bereich zu führen. 

    Ehrlichkeit ist auch hier Trumpf. Unternehmen sollten nicht nur über die tollen Aufgaben, sondern auch über etwaige Herausforderungen bei der Stelle sprechen, damit sich der Kandidat oder die Kandidatin umfassend auf die neue Tätigkeit einstellen kann und unangenehme Überraschungen beim Arbeitsbeginn vermieden werden.

    3. Tipp: Beim Start sollte nichts dem Zufall überlassen werden
    Element 1@2x

    Der erste Arbeitstag ist für den neuen Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin meist sehr aufregend. Dabei ist es ganz egal, wie viele Jahre Berufserfahrung vorhanden sind. Der erste Tag in einer neuen Umgebung ist immer etwas besonderes. 

    Der Arbeitsplatz sollte im Bestfall funktionsfähig eingerichtet und alle Kollegen und Kolleginnen informiert sein, dass ein neues Teammitglied erwartet wird. Mit den Tipps aus unserer Checkliste für ein perfektes Onboarding kreieren Sie einen perfekten ersten Tag für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Hier gibt es die kostenlose Checkliste für ein perfektes Onboarding.
    Damit kann bei der nächsten Einstellung nichts mehr schiefgehen. 

    Onboarding Checkliste kostenlos downloaden

    4. Tipp: Mentoren und Mentorinnen erleichtern das Einleben in der neuen Umgebung

    Wie funktioniert nochmal die Kaffeemaschine? Welches Restaurant sollte man zur Mittagszeit unbedingt meiden und welchen informellen Regeln herrschen im Büro? Diese Unsicherheiten außerhalb der eigentlichen Tätigkeit können durch einen Mentoren oder eine Mentorin aufgefangen werden. 

    Dieser bzw. diese sollte den neuen Kollegen oder die neue Kollegin ab dem ersten Tag begleiten. Es empfiehlt sich, Mentee und Mentor bzw. Mentorin fachbereichsübergeifend auszuwählen. So findet automatisch ein Austausch über Teamgrenzen hinweg statt. Die fachliche Einarbeitung sollte darüber hinaus selbstverständlich ebenfalls gegeben sein.

    5. Tipp: Regelmäßige Feedbackgespräche geben Sicherheit

    Für ein gelungenes Onboarding eines neuen Mitarbeiters bzw. einer neuen Mitarbeiterin, sind regelmäßige Feedbackgespräche besonders wichtig. Die ersten drei bis sechs Wochen sind in der Regel für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen entscheidend dafür, ob sie sich in dem neuen Umfeld wohlfühlen oder nicht.

    Element 1@2x-1Daher ist es wichtig, dass sich der Arbeitgeber und der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin gegenseitig möglichst früh ihre Eindrücke spiegeln und eventuelle Probleme oder Hindernisse besprechen. Nur so kann sichergestellt werden, dass man sich gemeinsam auf dem richtigen Weg befindet und die Probezeit ein Erfolg für beide Seiten wird. 

    Eine geregelte Abfolge von dokumentierten Gesprächen mit Führungskraft und HR ist daher angebracht. Wichtig ist, dass die ersten Gespräche vor allem den “Wohlfühlfaktor” abklopfen, da in den ersten beiden Monaten die inhaltliche bzw. fachliche Bewertung der Tätigkeit oft noch nicht vollumfänglich möglich ist.


    Blog_FooterWie läuft der Onboardingprozess in Ihrem Unternehmen ab? Gibt es ein festes Vorgehen? Fehlt vielleicht ein wichtiger Punkt in unserer Checkliste?

    Eva Stock, Head of Business Relations, freut sich von Ihnen zu hören. Hier in den Kommentaren oder an: eva.stock(at)jobufo.com




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