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Unsere Social-Media-Praktikantin Lea-Mara gehört als  junges Talent zur Zielgruppe, nach der sich viele Unternehmen sehnen: gut ausgebildet, zuverlässig und wissbegierig. Für unseren Blog hat sie in einem zweiteiligen Artikel Kriterien und Themen aufgeschrieben, die ihr bei der Arbeitgeberwahl wichtig sind. Die Bachelor-Absolventin steht kurz vor ihrem Abschluss und ist damit die “Zielgruppe pur”.
Hier ist der zweite Teil von Lea-Maras Gedanken zu Recruiting, Employer Branding und Unternehmenskultur (den ersten Teil können Sie hier nachlesen):

Die Menschen im Unternehmen sind ausschlaggebend

Für mich sind die Menschen bei der Arbeitgeberwahl das Entscheidende. Mit den Kolleg*innen verbringt man  normalerweise in der Woche mehr Zeit als mit der eigenen Familie - und da sollte es eben auch auf menschlicher Ebene passen. Das Team sollte so sympathisch und nett sein, dass man auch gerne außerhalb der Arbeitszeit Zeit mit ihnen verbringen kann. Meiner Meinung nach kann man mit so einer Basis ganz große Ziele erreichen. Ich möchte während der Arbeit am liebsten gar nicht merken, dass es Arbeit ist, dabei helfen nicht nur tolle Kolleg*innen. 

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Bei dem ersten Bewerbungs- bzw. Kennenlerngespräch möchte ich daher so viel wie möglich von dem Unternehmen sehen und mitbekommen, damit ich einschätzen kann, ob ich in diesem Umfeld arbeiten möchte. Eine nette Begrüßung  ist immer schön, damit man sich willkommen fühlt. Bei dem Erstgespräch ist mir wichtig, dass mir die Räumlichkeiten gezeigt werden und mir die Mitarbeiter*innen, die zu dem Zeitpunkt da sind kurz vorgestellt werden.

Arbeitskultur und interne Prozesse sind mindestens genauso wichtig

Abwechslungsreiche Aufgaben mit Selbstverantwortung sind genauso wichtig.  Besonders im Bereich Marketing ist es mir sehr wichtig, dass man die Möglichkeiten und Freiheiten hat etwas zu verändern, zu verbessern oder etwas ganz Neues auf die Beine zu stellen. Dafür braucht es natürlich einen Vertrauensvorschuss vom Arbeitgeber - aber dafür bekommt er ja auch etwas zurück! 

@jobufo

##fyp ##ausbildung ##bewerbung

♬ Originalton - lisaaaa.mary

Eine agile und schnelle Arbeitsweise gehören für mich zu einer guten Arbeitskultur. Nichts ist langweiliger, als drei Wochen auf eine Entscheidung zu warten - gerade im Social Media Marketing muss es schnell gehen, sonst ist der Trend schon vorbei! Neue und unerwartete Herausforderungen sind mir persönlich am liebsten. Routinearbeiten gehören natürlich dazu, aber jeden Tag das gleiche machen? Lieber nicht!. Ich würde immer kleinere Teams und flache Hierarchien bevorzugen, weil sie dazu beitragen, schnelle Entscheidungen treffen zu können. 

Eine verbindliche Kommunikation zeigt mir Wertschätzung

Bei der gerade angesprochenen Kommunikation, ist es mir sehr wichtig, dass die Rückmeldungen zeitnah erfolgen. Natürlich braucht das Unternehmen Bedenkzeit, aber dann ist es sehr wichtig, dass das Unternehmen das auch kommuniziert und die Bewerber*innen nicht hängen lässt. Eine kurze Benachrichtigung, in der kommuniziert wird zu welchem Termin man sich entscheidet oder meldet, reicht völlig aus. Dieser Termin sollte aber auf jeden Fall eingehalten werden. So zeigt das Unternehmen dem Bewerber oder der Bewerberin, dass es ihn bzw. sie wertschätzt, ihm bzw. ihr respektvoll und mit Interesse begegnet. Im gleichen Zug wird dem Bewerber oder der Bewerberin so klar, wie zuverlässig das Unternehmen agiert.

Ich möchte wissen, wo und wofür ich arbeite 

Einfach nur einen Job machen - das ist nicht mein Anspruch. Ich muss mich mit dem Produkt oder der Dienstleistung identifizieren können und selbst dahinter stehen. Aber zu meinem persönlichen Wohlfühlfaktor gehören auch die Büroräumlichkeiten. Das klingt vielleicht erstmal oberflächlich, aber ist ein freundliches Büro mit viel Tageslicht und einer möglichst zentralen oder gut angebundenen Lage sind mir wichtig. Immerhin verbringe ich dort fast den ganzen Tag.

 
 
 
 
 
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Ich achte bei einem potenziellen Arbeitgeber auch darauf, dass ich Aufstiegschancen für mich erkennen kann, dass das Unternehmen die gleichen Werte und Vorstellungen vertritt wie ich und dass es verantwortungsbewusst ist. Wichtig finde ich, dass die finanzielle Situation des Unternehmens stabil ist. Darüber hinaus recherchiere ich, ob dem Unternehmen Preise verliehen worden sind, ob es finanziert wird, also ob auch andere daran glauben, dass das Unternehmen eine Zukunft hat. 

An einem guten Onboarding erkenne ich einen guten Arbeitgeber

Einen guten Onboarding Prozess finde ich wichtig, damit sich jeder von Anfang an wohl fühlen kann. Optimalerweise sollte alles so vorbereitet sein, wie bei meinem Praktikum bei Jobufo. Ein eigener Computer, bei dem bereits alle Zugänge freigeschaltet sind und eine persönliche E-mail Adresse.

Ein paar kleine Giveaways, Blumen oder auch eine Begrüßungskarte machen gleich viel bessere Laune und damit mehr Lust, mit den neuen Kolleg*innen im netten Umgang zu arbeiten. Auch sollte es für die ersten Monate eine/n Mentor*in geben, damit ich nicht wegen jeder Kleinigkeit zu meiner Führungskraft rennen muss. Alle Kolleg*innen sollten offen dafür sein, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an neue Mitarbeiter*innen weiter zu geben. Denn wie soll ich mich denn sonst weiter entwickeln, wenn niemand sein Wissen mit mir teilt?! Ich bin ja schließlich erst am Anfang meiner Karriere und hab noch viel vor! 

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Übrigens: Die eingebundenen Social Media Postings in diesem Artikel wurden maßgeblich von Lea-Mara konzipiert und eigenverantwortlich umgesetzt.

Teil 1 von Lea-Maras Gedanken zu Recruiting, Employer Branding und Unternehmenskultur können Sie hier lesen.


Lea Mara_Autorin FotoLea-Mara ist 20 Jahre alt und verstärkt seit März unser Social Media-Team bei Jobufo°. Sie ist vor allem für die Kanäle TikTok und Instagram zuständig und begeistert uns jeden Tag mit ihren Ideen. Auch das notwendige “remote work” und das Homeoffice während der Pandemie, meistert Lea-Mara mit Bravour und der nötigen Portion Humor.

 




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