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Viele Recruiter*innen integrieren es bereits in ihre Hiring-Prozesse, einige überspringen es noch: das telefonische Vorgespräch. Nach der Erstauswahl der Kandidat*innen, ist das Vorgespräch ein wichtiges Auswahlinstrument, um sich ein besseres Bild zum Talent-Pool zu machen.

Auch bei “Wackel-Kandidat*innen”, also Bewerber*innen, deren Profil interessant ist, aber nicht ideal scheint, kann ein telefonisches Vorgespräch Klarheit bringen. Welche Vorteile es sonst noch mit sich bringt, diesen Schritt im Recruitingprozess fest zu verankern und wie er bestmöglich gestaltet werden kann, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Ein telefonisches Vorgespräch ist der Schlüssel zu besseren Bewerbungsgesprächen.

Ein Bewerbungsgespräch ist für beide Seiten - Bewerber*innen wie Unternehmen – sehr aufwendig. Es müssen Termine mit mehreren Personen abgestimmt werden, gegebenenfalls müssen Anfahrtswege geplant, Räume reserviert und vorbereitet werden. Unterlagen wollen gedruckt werden und die Kandidat*innen setzen sich nicht selten gerne selbst unter Druck, möglichst perfekt vorbereitet zu sein. Dann geht das Gespräch los und eine der beiden oder im schlimmsten Fall beide Seiten merken schnell: Es passt leider überhaupt nicht.

20- 30 Minuten Telefonat geben einen guten Überblick zu Jobprofil und benötigtem Skillset.

Nutzen Sie ein telefonisches Vorgespräch, um sich vor dem persönlichen Treffen kennenzulernen. Das Gespräch sollte nicht länger als 20-30 Minuten dauern. Ganz wichtig: Nutzen Sie dieses Telefonat unbedingt dazu, Hintergründe zum Stellenprofil mit dem Lebenslauf der Kandidat*innen abzugleichen. Das passiert am geschicktesten und für die Kandidat*innen recht beiläufig, indem man als Recruiter*in zunächst auf das Unternehmen, das Team und die Aufgaben im Rahmen der Stelle eingeht. 

Ein gutes Verständnis des Rollen- und Stellenprofils ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Vorgespräch.

Im Vorfeld lohnt es sich also, mit den Vorgesetzten die Stelle auch einmal etwas plastischer durchzugehen als nur das Anforderungsprofil für die Stellenanzeige zu besprechen. Fragen könnten lauten: Wie sieht ein typischer Arbeitstag für den/die gesuchte Mitarbeiter*in aus? Welche Schwierigkeiten und Hürden gibt es zu überwinden? Worauf sollte man unbedingt Lust haben, wenn man den Job antritt? Diese Informationen kann man dann im Telefonat weitergeben.

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Gehaltswunsch und Einstiegsdatum bereits im Vorgespräch zu erfragen, stellt größtmögliche Transparenz her.

So ergibt sich im Vorfeld bereits ein wichtiges Gespräch, bei dem auch die Kandidat*innen-Seite einen ersten realistischen Eindruck vom Unternehmen und dem Aufgabenpaket erhaschen kann. Unbedingt sollten im Vorgespräch auch ein mögliches Einstiegsdatum und der Gehaltswunsch abgefragt werden. Perfekt wäre es dann, auch gleich einen Einblick zu geben, ob beide Kriterien passen. Gerade beim Gehalt sollten große Abweichungen zum Zielwert ehrlich angesprochen werden. Mit dem “bösen Erwachen” in Sachen Zielgehalt bis zum Schluss zu warten, das ist ein riskantes und zeitaufwändiges Spiel, das man sich so ersparen kann. 

Agieren wir ein professioneller Headhunter: Das Ziel der bestmöglichen Besetzung im Blick behalten.

Im Grunde treten Sie im Vorgespräch also wie ein professioneller Headhunter auf: Sie beraten ihre Kund*innen  – also Ihre Kandidat*innen und Hiring Manager*innen – bestmöglich im Rahmen des ersten Schrittes im Recruitingprozess, steuern das Erwartungsmanagement und nehmen den Druck des ersten Kennenlernens raus. Damit filtern Sie gleichzeitig passende Kandidat*innen wie von selbst und bieten auch den Bewerber*innen die Chance, einen dezenten Rückzieher zu machen, falls es doch nicht passt. So werden Sie ganz sicher als professionelle*r Recruiter*in wahrgenommen und können weitere erfolgreiche Gespräche führen. Viel Spaß beim Ausprobieren!


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