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    Seit Jobufo 2016 gegründet wurde, lautet unsere Mission: Den Unternehmen einen "echten" ersten Eindruck des Bewerbers zu liefern und es den Kandidaten so einfach wie möglich zu machen, sich zu bewerben. Damit konnten wir alleine in 2018 über 70.000 Bewerbungen generieren. Trotzdem begegnen uns viele Vorurteile, was die Videobewerbung anbelangt. Wir räumen mit den 5 häufigsten Mythen auf.

    1. Vorurteil: “Die Videobewerbung ist nur was für junge Menschen.”

    Klar tun sich die Digital Natives leichter mit der Videobewerbung über ihr Smartphone. Woran das liegt? Sie sind eben bestens digitalisiert und nutzen quasi ausschließlich ihr Mobile Device, um zu kommunizieren und sich zu informieren. Die Nutzung von Instagram-Stories hat sich beispielsweise von 2018 zu 2019 fast verfünffacht (Statista 2019).


    Daher haben wir uns bei Jobufo vor drei Jahren dazu entschieden, mit der Zielgruppe der Azubis, Praktikanten und Berufseinsteiger zu beginnen. Mittlerweile hat sich das aber geändert. Auf Jobufo.com findet man über 100.000 Jobs jeglicher Karriere-Stufe, vom Junior bis zum Experten.

    Auch der Praxistest als Partner der Re:publica hat gezeigt, dass gerade die älteren und erfahrenen Arbeitnehmer die Möglichkeit der unkomplizierten Bewerbung zu schätzen wissen. Einen 20 jährigen Berufsweg in 30 Sekunden Video zu fassen, fällt im ersten Schritt nicht immer leicht, aber nachdem sich die Kandidaten kurz Gedanken gemacht haben, war das Video meist beim ersten Versuch “im Kasten”. Unser ältester Videobewerber bisher war übrigens 54 Jahre jung und wollte “einfach mal was Neues ausprobieren als diese ewigen Anschreiben”.



    2. Vorurteil: “Es dauert viel länger, ein Video aufzunehmen, als ein Anschreiben zu verfassen.”

    Ein Videoclip bei Jobufo dauert maximal 40 Sekunden. In dieser Zeitspanne hat man nicht einmal den Ansprechpartner samt neuer Adresse in der Vorlage des Anschreibens geändert. Die Vorbereitung für die Aufnahme des Videos braucht nicht mehr als 2-3 Minuten. Die Gedanken über Standard-Floskeln entfallen. Bei Jobufo zeigt sich der Bewerber, wie er wirklich ist.

    Die gedanklichen Schritte, die man dazu im Voraus machen muss, sind überschaubar: Wer bin ich, was kann ich und warum möchte ich mich auf diese Stelle in diesem Unternehmen bewerben? Dafür braucht es kein besonders ausgefallenes Setup. Wir von Jobufo empfehlen eine weiße oder helle Wand, einen Raum mit genügend (am besten natürlichem) Licht und ein Lächeln! Damit geht nämlich alles viel einfacher.

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    Jobufo Bewerber

     

    3. Vorurteil: "Videobewerbungen verstärken negative Auswahleffekte."

    Ein Videoclip kann natürlich eine vorhandene Bias, also Wahrnehmungsverzerrung, verstärken. Aber dann hat man im Recruiting-Prozess ein ganz anderes Problem. Offensichtlich sind die Personalentscheider dann nicht ausreichend geschult. Eine Bias kann viele Ausprägungen haben. Das Problem einer bewussten oder unbewussten Bias kann weder eine konventionelle, noch eine Videobewerbung lösen.

    Findige Recruiter können auch aus teil-anonymisierten Bewerbungen, also z.B. Bewerbungen, die keine Informationen zu Geschlecht oder Herkunft des Bewerbers aufweisen und auch ohne Foto auskommen, Rückschlüsse auf den Kandidaten ziehen. Aufgrund der Schul- und Ausbildungshistorie kann oft mühelos nachvollzogen werden, wo der Kandidat geboren und aufgewachsen ist.

    Gerade im Bereich der Rekrutierung von Refugees und Menschen mit Migrationshintergrund, konnten wir bei Jobufo sehr gute Erfahrungen mit der Videobewerbung machen. Sich etwas unter B1 oder B2-Sprachniveau vorstellen zu können, fällt vielen Muttersprachlern oft schwer. Ein Video sagt da mehr als tausend Zertifikate - im wahrsten Sinne des Wortes.

     

    4. Vorurteil: “Kandidaten, die eine Videobewerbung machen, sind ,zu faul’, ein Anschreiben zu verfassen.”

    Das Argument begegnet uns als Jobufo leider immer noch sehr häufig. Wir sehen uns als Recruitingkanal, der es den Kandidaten so einfach wie möglich macht, sich zu bewerben. Gleichzeitig sparen wir den Unternehmen und Personalentscheidern Zeit und Geld bei der Personalauswahl. Statt generischer Anschreiben, bekommen unsere Unternehmens-Kunden ein PDF inkl. Lebenslauf, Anhängen wie Zeugnisse und Zertifikate sowie verifizierte Kontaktdaten des Bewerbers. Und natürlich mit dem “echten” ersten Eindruck des Kandidaten per Videoclip - direkt in das jeweilige Bewerber-Management-System des Kunden geliefert.
    Viele unserer Jobufo-Kandidaten haben bereits Bewerbungen auf konventionellem Weg verfasst. Oft ohne Rückmeldung durch die Unternehmen oder Erfolgserlebnisse. Erst über die persönliche Vorstellung mit Video kam dann auch der Bewerbungserfolg.

     

    Videobewerbung Jobufo

     

    5. Vorurteil: “Die Videobewerbung ist nur etwas für extrovertierte Menschen.”

    Auch hier können wir aus unserer Erfahrung aus über 70.000 Bewerbungen in 2018 schöpfen: Dieses Vorurteil können wir absolut nicht bestätigen. Gerade die eher introvertierten Kandidaten nutzen die gute halbe Minute ausgezeichnet. Sie machen sich vorher sehr genau Gedanken darüber, was sie sagen und übermitteln möchten innerhalb der kurzen Zeitspanne. Sie wirken oft ruhiger und entspannter im Video und so kann sich der Personalentscheider auch sehr gut auf die Inhalte konzentrieren.


    Gerade für introvertierte Kandidaten ist es so der erste Schritt zu sagen: So bin ich und das kann ich - gerade durch meine ruhige Art. Man muss also kein geübter YouTuber sein, um eine Videobewerbung aufzunehmen. Durch die individuelle Beratung durch unsere Career Consultants, kann jeder Persönlichkeitstyp zu seinem perfekten Video gelangen.

    Und was, wenn jemand kein Video aufnehmen möchte?
    Auch darüber haben wir uns bei Jobufo Gedanken gemacht. Seien Sie gespannt auf unsere neuen Features, die wir gerade für unsere Kunden vorbereiten! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich zu unserer Lösung beraten und buchen Sie einen Termin: https://www.jobufo.com/de/for-companies/




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